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Test Klappsägen für den Baumschnitt

Im Februar 2013 beichtete die Zeitschrift Test über einen Astsägen-Test der schwe­dischen Verbraucher­organisation Råd & Rön.

Fazit der zehn testenden Profi-Gärtner: “Wer für ein hoch­wertiges Produkt etwas mehr bezahlt, profitiert relativ lange von hoher Säge­leistung.”

Hier geht es zum Test: http://www.test.de/Klappsaegen-Die-besten-Astsaegen-fuer-den-Baumschnitt-4499546-0/

Auswahl von Meßzeugen – Taschenbandmaße

  • Achten Sie auf eine Maßskala mit widerstandsfähiger Beschichtung, die Schutz vor Abrieb und Verschmutzung bietet.
  • Die Bandbremse hält das ausgezogene Band dauerhaft fest, ohne die Oberfläche zu beschädigen.
  • Der Anfangshaken sollte mit rutschfesten „Spikes“ beschichtet sein (eine rutschfeste Spezialbeschichtung mit Saphir-Körnern). Hierdurch wird ein absolut sicherer Halt am Objekt und eine problemlose 1-Mann-Arbeit auch bei großen Längen erreicht.

Auswahl von Meßzeugen – Holzgliedermaßstäbe („Zollstöcke“)

  • Die Glieder eines Holzgliedermaßstabes müssen gleichzeitig bruchfest und elastisch sein.
  • Alle Holzlättchen müssen von gleicher Qualität sein. Die widerstandsfähige Beschichtung, sollte mit umweltfreundlichen Lacken erfolgen.
  • Bei den Gelenken ist darauf zu achten, dass sie fest und leichtgängig zugleich sind.
  • Korrosionsbeständigkeit, exaktes Einrasten, dauerhafte Federung und starker Halt der Gelenke im Holz sind weitere Qualitätsmerkmale.
  • Die Skala muss auch unter schlechten Lichtverhältnissen gut ablesbar sein und bedarfsgerecht skaliert sein.
  • Der Maßstab muss über eine EG-Bauartzulassung mit Angabe der Genauigkeitsklasse verfügen.

Auswahl von sicheren Werkzeugen – Zangen

  • Achten Sie auf Griffe, die gut in der Hand liegen. Noppenprofile wirken schon nach kurzem Gebrauch unangenehm auf die Handflächen.
  • Die Griffe müssen stabil befestigt sein und sollten keinen unangenehmen Geruch abgeben (Gefahr von gefährlichen Weichmachern / PAK).
  • Die Schneiden müssen scharf angeschliffen sein.
  • Im geschlossenen Zustand der Zange müssen sich die Schneiden auf ihrer gesamten Länge spaltfrei berühren. Die vorderen Greifflächen sind dann noch leicht geöffnet.
  • Die Zange muß im Gelenk leichtgängig sein.

Auswahl von sicheren Werkzeugen – Schraubenschlüssel

  • Achten Sie auf Gratfreiheit.
  • Die Mäuler müssen parallele Backen haben.
  • Mäuler und Ringe müssen sauber verarbeitet sein.
  • Die Nickelschicht darf an keiner Stelle bereits abgeplatzt sein.

Auswahl von sicheren Werkzeugen – Schraubendreher und Bits

  • Verwenden Sie immer den Schraubendreher oder Bit, der zur jeweiligen Schraube paßt.
  • Spanplattenschrauben haben am Kopf meist ein Pozidrive (PZ)-Profil (erkennbar an den vier zusätzlichen Kerben im Kreuzschlitz), welches nur mit entsprechenden PZ-Schraubendrehern betätigt werden sollte (erkennbar an den insgesamt acht Flügeln des Kreuzschlitz-Profils bzw. an der Kennzeichnung „PZ“). Sogenannte PH-Schraubendreher sind hierfür nicht geeignet.
  • PH-Schraubendreher sind u .a. für Schrauben an elektrischen Geräten bestimmt.
  • Achten Sie auf einen gratfreien Griff, der gut in der Hand liegt. Griffe mit weichen Einlagen ermöglichen eine gute Drehmomentübertragung und ermüdungsfreies Arbeiten.
  • Die Spitze des Schraubendrehers bzw. Bits muß sauber verarbeitet sein.
  • Dicke Nickel- und Chromschichten an der Spitze stören die notwendigen engen Toleranzen. Die Schraube kann dann nicht gelöst werden oder der Schraubenkopf wird beschädigt.

Auswahl von sicheren Werkzeugen – Hämmer

  • Kaufen Sie keinen Hammer, bei dem der Stiel schon im Verkaufszustand wackelt!
  • Der Stiel muss senkrecht eingestielt sein, möglichst mit einem Ringkeil.
  • Achten Sie auf einen fehlerfreien Stiel mit parallelem Faserverlauf in Längsrichtung.
  • Der Hammer sollte möglichst ein GS-Zeichen tragen.
  • Der Kopf des Hammers muss sauber verarbeitet sein (ohne tiefe Riefen und Oberflächenfehler, Kanten gebrochen).

Auswahl von sicheren Werkzeugen – allgemeines

  • Kaufen Sie keine No-Name-Werkzeuge! Verantwortungsbewußte Qualitätshersteller kennzeichnen ihre Werkzeuge mit ihrem Markennamen oder Zeichen.
  • Billig-Werkzeuge aus Wühlkisten sind meist von absolut mangelhafter Qualität und daher nicht einmal ihren Billig-Preis wert. Bedenken Sie Ihren zusätzlichen Aufwand, wenn ein Werkzeug schon nach kurzem Einsatz kaputt geht und ein neues beschafft werden muß.
  • Passiert dies am Wochenende, der bevorzugten „Heimwerker-Zeit“, kann sich der Abschluß begonnener Arbeiten um mehrere Tage verzögern, mit eventuellen unangenehmen Begleitumständen.
  • Besser ist es, von vornherein etwas mehr in Werkzeug zu investieren, welches auf Anhieb funktioniert und jahrelang eingesetzt werden kann.
  • Sollten Sie dennoch einmal schlechte Erfahrungen machen, reklamieren Sie das Werkzeug beim Händler oder im Baumarkt. So tragen Sie dazu bei, die Qualität des Angebots zu steigern.